Folge 29 - Peter und Andreas Haas - Kein Holzweg - Arbeitsschutz als Erfolgsstrategie - Teil 3
Shownotes
In der dritten Folge geht es um die Zukunft des Arbeitsschutzes in der Säge- und Holzindustrie. Nach der standardisierten Gefährdungsbeurteilung rücken digitale Werkzeuge, Betreuung vor Ort, arbeitsmedizinische Dienste und Weiterbildung in den Fokus. Der Arbeitsschutz-Navigator soll Betrieben helfen, Pflichten, Dokumente, Aufgaben und Verantwortlichkeiten übersichtlich zu organisieren. Am Ende steht das Zielbild „Safe Workplace“: weniger schwere Unfälle, besser geschulte Mitarbeitende, sichere Maschinen und eine neue Sicherheitskultur in der Branche.
** Weiterführende Informationen & Hintergründe**
GMOH – Gesellschaft für Management, Organisation und Humankapital mbH Die GMOH begleitet Unternehmen bei der Entwicklung praxisnaher Management- und Arbeitsschutzsysteme und ist Partner des DeSH im aktuellen Branchenprojekt.
Arbeitsschutz-Navigator Der Arbeitsschutz-Navigator unterstützt Unternehmen dabei, Pflichten, Dokumente, Verantwortlichkeiten und Maßnahmen digital und übersichtlich zu organisieren.
https://arbeitsschutz-navi.de/
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Transkript anzeigen
00:00:00: Arbeitsschutz
00:00:01: nervt,
00:00:02: sagen viele bis es kracht.
00:00:05: Dann geht es plötzlich nicht mehr um Formulare sondern um Menschenhaftung, Kosten und die Frage wie gut ein Betrieb wirklich geführt ist?
00:00:13: In dieser Timbertalk-Reihe sprechen wir darüber warum moderne Prävention kein Bremslutsch ist, sondern nicht der Erfolgsfaktor.
00:00:22: Herzlich
00:00:22: willkommen beim TimberTalk!
00:00:24: Dem Podcast für Verwendungsmöglichkeiten von Holz als Beitrag zur Klimaschutz-, Beschäftigung und Wertschöpfung.
00:00:30: Gemeinsam erkunden wir die Zukunft.
00:00:33: Mit Holz!
00:00:35: Ihr Gastgeber ist Lars Schmidt, der Hauptgeschäftsführer der deutschen Säge- und Holzindustrie.
00:00:40: Das Zielbild?
00:00:41: Safe Workplace statt reaktiver Unfallverwaltung.
00:00:45: In der dritten Folge geht es um die Zukunft des Arbeitsschutzes in der Säage- und Holzindustrie.
00:00:50: Nach der standardisierten Gefährdungsbeurteilung rücken digitale Werkzeuge Betreuung vor Ort Arbeitsmedizinische Dienste und Weiterbildung in den Fokus.
00:01:00: Der Arbeitsschutznavigator soll Betrieben helfen, Pflichten, Dokumente, Aufgaben und Verantwortlichkeiten übersichtlich zu organisieren.
00:01:09: Am Ende steht das Zielbild Safe Workplace – weniger schwere Unfälle, besser geschulte Mitarbeitende, sichere Maschinen und eine neue Sicherheitskultur in der Branche.
00:01:24: Willkommen zurück zum Timber Talk jetzt die dritte Ausgabe!
00:01:27: Wir sprechen über das Thema Arbeitssicherheit als Erfolgsstrategie Und wir haben in der ersten Folge das Thema so ein bisschen mal eingegrenzt und definiert, die Wiesigen aber auch die Vorteile dargelegt.
00:01:40: Wir haben in er zweiten Folge über das Fundament gesprochen dessen was wir als gemeinsames Projekt gerade umsetzen, die sogenannte Standardgefährdungsbeurteilung.
00:01:48: Wir hatten dann schon angekündigt es ist aber mehr was wir gemeinsam vorhaben und in der dritten Folge wollen wir jetzt darüber sprechen.
00:01:56: zu Gast immer noch bei mir ist Andreas und Peter Haas die gemeinsam mit dem DSR das Projekt umsetzen.
00:02:03: Ja, wir haben ja für unser Projekt auch so eine Vision definiert.
00:02:06: Null-Unfälle ist natürlich sehr hochgegriffen.
00:02:09: Ist das realistisch Andreas?
00:02:12: Aus unserer Sicht sind Nullunfälle unrealistisch.
00:02:16: So ehrlich sollte man sein.
00:02:17: also Null Unfälle als Ziel ist zwar ein schöner Begriff und es hört sich auch ganz toll an und ist auch ein super Ziel dass man sich setzen kann aber in der Umsetzung wird's da tatsächlich sehr schwierig.
00:02:28: Dementsprechend haben wir uns auch Gedanken gemacht, was könnte man sich denn als realistisches Ziel setzen?
00:02:35: Als Fernziel für so ein Projekt und haben uns dann auf den Begriff Safe Workplace geeinigt.
00:02:42: Weil Safe Work Place bedeutet für uns eben nicht null Unfälle sondern null tödliche Unfälle, null sehr schwere Unfälle die größten Folgen und die größte Konsequenzen aus dem Spiel zu nehmen dafür zu sorgen und Rahmenbedingungen zu schaffen, die die Unternehmen in die Lage versetzen ebenso ein Ziel auch zu erreichen.
00:03:03: Und so ein Zielbild, Peter hilft uns ja vielleicht auch das Projekt auszurichten auch zu überprüfen.
00:03:08: in der Perspektive
00:03:10: Absolut, der Moment wo ein gemeinsames Zielbild hat in der Branche und durch die meisten dann auch mitgetragen wird, hat man natürlich dann auch die Möglichkeit immer auch sozusagen wie weit sind wir auf dem Weg zu diesem Ziel.
00:03:22: Gibt es da Maßnahmen?
00:03:24: Gibt das Handlungsbedarf?
00:03:25: sprechen wir denn davon?
00:03:26: Und wenn wir zum Beispiel sagen hier wollen alle Mitarbeiter geschult haben also hundert Prozent der Mitarbeiter sollen geschult sein Hundert Prozent der Maschinen sollen sicherer sein, damit die sicher sein.
00:03:36: Damit das Verhältnis überhaupt gegeben ist und ich mich nicht verletzen muss.
00:03:40: Und das dann eben gewährleisten?
00:03:43: Dann kann jeder für sich abprüfen wo stehe ich da?
00:03:45: habe ich das erreicht oder muss ich danach was tun?
00:03:48: Brauche ich Unterstützung, brauche ich irgendwelche Werkzeuge?
00:03:52: und in diese kontinuierliche Meldungen und auch der Austausch zur Beseitigung von Gefährtungen
00:04:00: Gut, da lasst uns mal darüber sprechen wie wir zu dem Zielbild Safe Workplace mit diesen Benchmarks kommen.
00:04:07: Andreas, wir hatten in der zweiten Folge über diese Standardgefährdungsbeurteilung gesprochen.
00:04:11: als quasi als Datei muss man sich das vorstellen die dann eben den Unternehmen zur Verfügung gestellt.
00:04:16: jetzt gibt es natürlich noch mehr Informationen wichtige Dokumente
00:04:20: etc.,
00:04:21: etc.,
00:04:21: die die Unternehmen irgendwie verwalten und bewältigen müssen.
00:04:26: Da gibt es digitale Tools, die uns dabei helfen.
00:04:28: Das ist ein Bestandteil dessen was vorvorn.
00:04:30: Vielleicht kannst du das mal erläutern wie wir da den Unternehmen Hilfestellungen bieten können?
00:04:34: Richtig!
00:04:35: Die Gefährdungsbohrteilung ist natürlich nur ein Teil eines Arbeitsschutzmanagementsystems – das Ganze geht natürlich auch noch deutlich weiter.
00:04:43: Ich habe ja als Unternehmer gewisse Organisationspflichten, die ich erfüllen muss und eine davon ist eben eine Gefährderungspurteilung für mein Unternehmen zu erstellen aber zum Beispiel auch die Pflicht, meine Mitarbeiter zu unterweisen.
00:04:55: Ich habe die Pflechtbetriebsanweisung zu erstellen.
00:04:58: Ich hab' die Pflege, meine Arbeitsmittel zu prüfen und so weiter.
00:05:02: Und diese ganzen Themen unter einen Hut zu bringen gibt es unseren Arbeitsschutznavigator.
00:05:09: Das heißt der Arbeitsschutzznavigator ist eben genau dafür da den Unternehmen zu sagen was braucht ihr wirklich?
00:05:14: Was müsst ihr umsetzen, was müsst ihr jeden Tag vorhalten, was müsste ihr berücksichtigen?
00:05:21: einfach den Unternehmen, diesen Arbeitsschutz vorzudenken.
00:05:24: Dass sie erst gar nicht an die Stelle kommen und zusammen überlegen was brauche ich denn jetzt eigentlich?
00:05:29: Welche Werkzeuge muss ich mir alle ins Haus holen sondern ein System
00:05:32: auch...
00:05:32: Genau wo finde ich diese ganzen Dokumente?
00:05:35: Wo finde ich meine Hilfsmittel um das für mich zu realisieren?
00:05:39: Und das eben ist in diesem System vorgedacht.
00:05:41: Das heißt Ich werde mich nur eigentlich darum kümmern diese Aufgaben abzuarbeiten die mir dann schon vorgegeben sind.
00:05:48: Ein Bestandteil ist zum Beispiel auch dann eben die Branchengefährdungsbeurteilen, die dann im System bereits integriert sind.
00:05:54: Zusätzlich zu den ganzen anderen Themen und im Arbeitsschutznavigator selbst wird immer ein Arbeitsschutztiemen definiert.
00:06:00: Das heißt ich mache das nie als Unternehmer selber.
00:06:02: Ich sitze einfach an meinem Schreibtisch und muss jetzt alleine mich darum kümmern dass es funktioniert sondern ich werde über eine sinnvolle Delegation dafür sorgen, dass mir meine Beschäftigten dabei helfen was übrigens sowieso ihre Pflicht ist über ihre Mitwirkungspflicht den Arbeitsschutz in meinem Unternehmen zu leben und eben auch voranzutreiben.
00:06:19: Und über das Arbeitsschutsteam habe ich die Möglichkeit, automatisch Aufgaben an die Beschäftigten zu verknüpfen, von denen dann auch bearbeitet werden.
00:06:29: Und dann eben auch immer sofort die Rückmeldung zu bekommen ist es erledigt oder nicht erledigte.
00:06:33: Das heißt Arbeitsschütz wird in dem Sinne auch kontrollbar für einen Unternehmer.
00:06:37: Ich kann jederzeit gucken wie es um den ArbeitsSchutz im meinem Unternehmen bestellt Und das Ganze ist auch so aufgestellt, dass es eben nicht nur für Großbetriebe mit großen Hierarchien und schweren Organikrammen zur Verfügung steht.
00:06:50: Sondern gerade für kleine- und mittelständische Unternehmen die vielleicht im Arbeitsalltag gar nicht die Zeit haben zu schauen wie kann ich das jetzt als Managementsystem integrieren?
00:06:58: Und genau dafür ist der Arbeitsschutznavigator Pilot vorgesehen indem wir zusätzlich noch als im Anlass bezogen Betreuungsmodell als Fachkraftverarbeitssicherheit bereitstehen würden.
00:07:09: also es wäre eine zusätzliche Option im System und mich halt eben für das Thema Arbeitsschutz komplett aufzustellen, und zwar auf einer Plattform.
00:07:18: Also digitales
00:07:18: Tool was wir ja gemeinsam zur Verfügung stellen über unsere Kooperation über unser gemeinsames Projekt?
00:07:25: Und dass ist eine digitale Plattform wo dann Zugänge freigeschaltet werden.
00:07:30: für die Unternehmer, für seine Mitarbeiter, steht verschiedenen Rollen sozusagen mit allen Informationen unterlagen Dokumenten die er benötigt und das dann nochmal angepasst auf die unterschiedlichen Betriebsgröße und Bedürfnisse.
00:07:41: Richtig!
00:07:41: Also es ist eine Web-App, das heißt ja die ist in jedem handelsüblichen Browser verfügbar.
00:07:47: Es ist mobil verfügba.
00:07:48: Das heißt das ist responsiv auf allen Endgeräten verwendbar egal ob jetzt Handy, Tablet oder PC.
00:07:54: Ich habe überall die Möglichkeit mich auch von überall auf der Welt darauf anzumelden.
00:07:58: D.h ich hab auch überall alle Informationen zur Verfügung.
00:08:01: Bearbeitung finden natürlich in der Regel am PC statt aber alles in einem System.
00:08:07: Also erstmal die Grundlage sozusagen Arbeitssicherheit zu organisieren und umfassend sozusagen auch abbilden zu können.
00:08:14: Jetzt wird es aber trotzdem so sein, dass die Unternehmen vor Ort auch Betreuung benötigen.
00:08:18: Da gibt's jetzt zwei wesentliche Punkte – die Arbeitssichheitsfachkraft und auch ein Thema was wir immer wieder in der Hague gebracht bekommen ist der Arbeitsmedizinische Dienst Peter.
00:08:28: Was sehen wir da vor in unserem Projekt?
00:08:31: Also wie Andreas gerade schon sagte, in dem Navigator Pilot werden wir als Anlass bezogenes Betreuungsmodell – das gilt übrigens für Betriebe bis zu fünfzig Beschäftigten ist dies möglich.
00:08:44: Werden wir als Fachkraftverarbeitssicherheit als Option zur Verfügung stehen?
00:08:49: Das bedeutet dass mit der Buchung auch automatisch wir als Erfachkraftern für die BG gemeldet werden und dann sind wir natürlich auch als Sparringspartner in der digitalen Austausch jederzeit zur Verfügung.
00:09:02: Für größere Unternehmen werden wir so als Fachkraft für Arbeitssicherheit, die ja immer wieder als eigene Betreuung schon im Unternehmen haben oder eben auch über uns das dann die Möglichkeit haben, uns als weiterer Informationsquelle zu nutzen um eben sicherheitstechnische Betreuungen, eben sich als technischer Dienst noch weiter zu unterstützen.
00:09:22: Und der Arbeitsmedizinische Dienst, das ist ja etwas, was wir jetzt im Projekt wieder festgestellt haben.
00:09:28: Oft eine
00:09:28: Herausforderung für die Unternehmen?
00:09:31: Eine Herausforderung aber vor allen Dingen auch eine Anforderungen, die sie gar nicht erfüllen können weil es A nach dem Schirm und B keine Möglichkeit haben, denn es gibt zu wenig Arbeitsmediziner.
00:09:44: Die Anforderung besteht ja ab dem ersten Beschäftigten.
00:09:46: Also gesetzlich ist es so, in dem Moment wo sie auf die Idee kommen eine Aushilfe zu beschäftigen müssen Sie den Arbeitsmedizinischen Dienst zur Verfügung gestellt und unser Ziel ist das, dass wir auch im Rahmen des Projektes einen Kooperationspartner mit einbinden, die wir dann auch bundesweit gegebenenfalls dann arbeitsmedizinische Betreuung sicherstellen können.
00:10:10: Also das wäre dann noch der Zusatznutzen für die Unternehmer, auch vor allem für kleinere Unternehmen, die dann eben bezogen auf ihre Region arbeiten und arbeitsmedizinische Betreuung ermöglicht wird.
00:10:23: Also wir haben den das digitale Tool Wir haben die betreuen vor Ort Auf unsere Reise zur Nullunfälle Zukunft unserer Vision sozusagen.
00:10:34: Und der dritte Punkt ist die Mitarbeiter selbst.
00:10:37: Da geht es um Aus- und Fortbilder auch, das ist ein wichtiges Thema in Bezug auf Arbeitssicherheit?
00:10:41: Absolut!
00:10:42: Weil nur wenn ich weiß was gefördert oder erforderlich ist kann ich auch die richtigen Maßnahmen umsetzen und deshalb ist das eine wichtige Voraussetzung.
00:10:53: da gibt es in vielen Themenbereichen Anforderungen die man vermitteln sollte oder müsste damit überhaupt die Mitarbeiter selber In der Lage sind die richtigen Mitwirkungspflichten dann auch erfüllen zu können.
00:11:05: Das ist ja eine Anforderung, die der Gesetzgeber hat an jedem Beschäftigten und da gibt es dann Themenfelder, die man eben über diesen Weiterbildungs- beziehungsweise über den DSH dann auch dementsprechend mit anbieten könnte oder kann um einfach dann die Mitarbeiter in die Lage zu versetzen gewisse Themen recht sicher erfülle zu können.
00:11:28: Also aus einer Art des Ganzen, wir haben ja unser Bildungsnetzhaus der Talente mit einem umfassenden Seminarengebot im Planung und da könnte das Thema sozusagen auch ein Bestandteil sein.
00:11:39: Andreas Hofer dann eben vollumfällig auf die einzelnen Themen eingehen können?
00:11:43: Genau.
00:11:43: also Qualifikation ist auch immer ein Sicherheitsthema.
00:11:46: wenn ich nicht zu hundert Prozent weiß was sich und wie ich etwas tue besteht auch immer die Möglichkeit dass ich mich dabei verletzen kann und wenn ich bestmöglich Ausbildung qualifiziert an meiner Arbeit.
00:11:56: in der Range ist die Wahrscheinlichkeit höher, dass sich eben auch gesund das Ganze wieder am Abend verlassen wird.
00:12:02: Was heißt
00:12:02: das der Beführungsaufgabe?
00:12:04: Das Seminarengebot richtet sich dann vorrangig an Führungskräfte, die das ganze wiederum auf Mitarbeiter übertragen können und in der Lage sind, das sozusagen auch entsprechend zu vermitteln.
00:12:13: Genau, also ich sage mal jetzt übergeordnet die Themen festzulegen.
00:12:18: Die eben qualifiziert werden sollen ist klar Führungsaufgabe aber dann für Spezialthemen, für Einzeltätigkeiten zu Schulen.
00:12:25: Das ist dann eben dann die Aufgabe der Beschäftigten, die eben dann Qualifikationsangebote herangetragen bekommen und dann auch wahrnehmen sollten.
00:12:34: Gut
00:12:35: Lass uns vielleicht nochmal zusammenfassen was wir.
00:12:42: Wir haben uns darauf geeinigt, ein komplettes Konzept unserer Mitgliedern anzubieten.
00:12:47: Auf der einen Seite ist es das, was wir anbieten können.
00:12:49: Es muss dann natürlich vor Unternehmen umgesetzt werden.
00:12:52: Das ist die Voraussetzung und wir können niemanden zwingen in irgendeiner Form in die Richtung zu gehen.
00:12:57: Aber wenn sich ein Unternehmen diesen Weg anschließt?
00:13:00: Wo liegen ganz konkret die Vorteile für den Unternehmer oder fürs Unternehmen?
00:13:06: Also im Moment wo er sich mit dem Thema beschäftigt... wird der Hauptvorteil sein, dass es erst mal überhaupt auf dem Schirm haben.
00:13:14: Also das heißt, dass diese Themen im Arbeitsalltag integriert werden.
00:13:19: Für uns ist Arbeitsschutz kein Zusatzthema, sondern Arbeitsschütz ist ein elementarer Bestandteil der Arbeit sowie Arbeitsvorbereitung.
00:13:27: also wenn ich kein Material habe kann ich auch nichts verarbeiten.
00:13:29: Wenn ich nix bestellt habe kommt doch nichts.
00:13:32: und so ist das eben wie in der Arbeits Vorbereitung zu integrieren, dass Arbeitsschutze ein elementare Bestandteil des gesamten Arbeitsablaufs ist
00:13:39: Also weniger reaktiv.
00:13:41: Ich reagiere darauf, dass irgendwo was passiert ist ein Arbeitsunfall sondern wirklich ein aktives Management System, das da indikiert wird?
00:13:47: Genau und den Unternehmer dann die Lage versetzt auch Dinge zu dedikieren.
00:13:52: also wenn er genau weiß welche Themen relevant sind dann kann er auch sagen du oder sie können das für mich dann auch erledigen und denen der Controlling dann einfach sicherstellen dass doch umgesetzt wird weil jeder Unternehmer ich glaube ich kennt keinen Unternehmer der nicht ein Zeitproblem hat Ein Zeitproblem in Sinne, dass so viele Aufgaben auf ihn einstürzen.
00:14:13: Und wir sind ja nicht nur an mit dem Arbeitschutzthemen bei ihm, sondern da gibt es ja noch viele andere Themen die ihn täglich belasten und je besser er das delegationsfähig hat, je leichter kann es dann auch erfüllen.
00:14:25: Also ist urtändelbar dadurch, Andreas?
00:14:27: Nein ich wollte jetzt nur noch kurz ergänzen also in dem Moment wo ich das Thema Arbeitsschutz hoch auf die Agenda nehme, ist das ja auch eine Wertschätzung gegenüber meinen Beschäftigten.
00:14:35: Also das heißt, wenn mir es wichtig ist dass ich ein möglichst sicheres Sägewerk habe.
00:14:39: Dass ich möglichst wenig Arbeitsunfall habe dann ist es wertschätzend gegenüber meinen Leuten weil ich dann sage mir ist es wichtig dass es euch gut geht und das ist ja erstmal nichts Negatives.
00:14:50: also es ist ganz im Gegenteil das ist sogar extrem positiv zu sehen.
00:14:54: und dieses Bewusstsein soll auch ein bisschen geschaffen werden.
00:14:56: raus aus dieser Angst.
00:14:58: oh Gott Arbeitsschutz da will ich gar nicht mit dem Berührung kommen.
00:15:00: das schafft mir nur Probleme hinzu Es schafft mir einen riesengroßen Vorteil.
00:15:04: erstens gegenüber meinen eigenen Leuten und vielleicht auch in der Außendarstelle.
00:15:07: Ja,
00:15:08: durch die Projektbausteine schaffen wir erstmal die Struktur für das Unternehmen sich damit systematisch und effizient auseinanderzusetzen.
00:15:15: Kostet natürlich Geld und Aufwand aber jeder?
00:15:19: Und da ist es einfach ganz wichtig wie wollen ja den Unternehmer oder die Unternehmer nicht alleine lassen sondern wie wollen sie begleiten Und das nicht nur jetzt in der Einführung dieser Sicherheits- und der Standardgefährdungsbeurteilungen, sondern auch in der Weiterentwicklung.
00:15:34: Auch in der gemeinsamen Entwicklung, dass immer die bessere Sicherheit Standards in der Branche etabliert werden.
00:15:43: Wir haben glaube ich in der ersten Episode darüber gesprochen Vorteil Kosten und Aufwand.
00:15:48: Dem können wir sicherlich dann entgegensetzen, damit man durchaus auch Vorteile auf der wirtschaftlichen Seite hat
00:15:52: Richtig.
00:15:53: Und wenn wir es schaffen, sozusagen so eine Schwarmintelligenz in der Branche zu entwickeln, viele Unternehmen machen viele Dinge gut andere machen andere Dinge gut und wenn man da in einem Austausch sich dann sozusagen mit Dingen beschäftigt ich kann das aus dem PDF wunderbar berichten da sind welche bereit sagen okay wir testen das ein zwei Unternehmen und wenn die sagen dass passt dann haben alle anderen den Test gar nicht mehr zu machen sondern die verlassen sie eben drauf Und so werden dann immer wieder neue Sicherheitsstandards entwickeln.
00:16:22: Ja, so sehe ich das auch in Ihrer Branche.
00:16:24: Dann ist der Return und Investment eben nicht nur vielleicht perspektivisch wie eine singende WG-Beitrags sondern wir haben einfach auch in der Produktivität bei den Mitarbeitern die Ausfälle, die wir dann tatsächlich reduzieren können.
00:16:38: Genau!
00:16:39: Ein Kriterien sollte mir auf immer bedenken... Wir müssen die Mitarbeiter natürlich auch länger im Arbeitsprozess belassen.
00:16:45: Also der Facherkräftemangel hat ja nicht nur App mit dem Nachwuchs zu tun, sondern auch mit der Voraussetzung dass Menschen über sechzig auch den Job noch ausführen kann.
00:16:55: Echt?
00:16:55: Ich hatte mal gerade schon drüber gesprochen das Thema Wertschätzung, was sich sozusagen den Mitarbeitern gegenüber sicherlich darstellt aber Herausforderungen, Fachkräftemangeln und eben... junge leute für das unternehmen gewinnen und so.
00:17:09: auch das ist ein aspekt der glaube ich an der sehr wichtig ist.
00:17:11: noch mal auf
00:17:12: jeden fall also es ist auch so ein bisschen tenor den wir immer wieder auch zu hören bekommen ja in so in dem siegewerk aber ist jetzt nicht so attraktiv.
00:17:20: Und gerade dann sollte das eine enorme triebfeder sein zu sagen ok dann dann möchte ich Attraktivität eben durch Sicherheit schaffen.
00:17:27: Also wenn ich mich abheben kann und wenn ich dafür sorgen kann, dass ich nach außen mein Image so darstellen kann, das attraktiver für Neubewerbung bin ... Dann habe ich in dem Moment einfach einen enormen Wettbewerbsvorteil gegenüber anderen.
00:17:40: Und zufern ist es auf jeden Fall ein Thema wie hole ich mir Leute ran?
00:17:44: Wie bekomme ich junge kompetente Menschen dazu für uns zu arbeiten?
00:17:48: Und da sollte Arbeitsschutz ganz oben auf der Agenda stehen.
00:17:52: Gut!
00:17:53: Ich denke wir haben Jetzt umfassend auch noch mal dargestellt, wie wir Arbeitssicherheit und Arbeitsschutz sehen.
00:18:00: Es ist einfach keine Kostenstelle sondern es ist eine Investition in die Produktivität, in die Fachkräfte der Zukunft und auch in die Wettbewerbsfähigkeit.
00:18:08: am Ende des Tages für das Einzelne nehmen aber auch für die Branche.
00:18:14: Im nächsten Schritt werden wir als Zwischenergebnis im Rahmen unserer Mitgliedertags und unseren Mitgliedern präsentieren Das wird hier auch Herausforderung sein das Ganze dann eben auch in Betriebe einzutragen.
00:18:23: Das wird der nächste Schritt sein.
00:18:26: Insofern bedanke ich mich ganz herzlich bis hierhin, baue euch beiden für den Einblick in dieses spannende Projekt und auch für euer Engagement im Bereich Arbeitsschutz- und Arbeitssicherheit.
00:18:35: Und
00:18:36: freue mich schon auf die weitere Zusammenarbeit!
00:18:38: Ja vielen Dank für die Möglichkeit!
00:18:40: Vielen Dank sehr gerne hat großen Spaß gemacht!
00:18:44: Und denkt dran... Die Zukunft wächst schon heute im Wald.
00:18:48: Ihr habt Lust auf weitere Folgen?
00:18:50: Dann abonniert unseren Kanal und wie immer findet ihr weitere Informationen in unseren Show Notes.
00:18:56: Bleib
00:18:57: auf dem Laufenden und folge unserem Timbertalk.
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